Neujahrsempfang mit Michaela Kaniber

Neujahrsempfang der CSU Hersbruck mit Staatsministerin Michaela Kaniber – Besucherrekord in der Fackelmann-Welt

Hersbruck – Einen neuen Besucherrekord verzeichnete der Neujahrsempfang der CSU Hersbruck in der Fackelmann-Welt. Über 200 Gäste folgten der Einladung des CSU-Ortsverbandes und erlebten einen hochkarätig besetzten und inhaltlich starken Abend.

Der Fraktionsvorsitzende der CSU im Stadtrat, Götz Reichel, begrüßte die zahlreichen Gäste und hieß insbesondere Staatsministerin Michaela Kaniber, MdL, herzlich willkommen. Ein besonderer Gruß galt dem Hausherrn Alexander Fackelmann, Präsident von Fackelmann Brands, dem Bayerischen Ministerpräsidenten a. D. und Hersbrucker Ehrenbürger Dr. Günther Beckstein, dem Präsidenten des Bayerischen Bauernverbandes Günther Felßner sowie Angela Henke, Trägerin der Bürgermedaille der Stadt Hersbruck.

In seinem Grußwort skizzierte Erster Bürgermeister und gemeinsamer Kandidat Robert Ilg insbesondere die finanzielle Situation der Kommunen in Deutschland. „Persönlich setze ich mich im Deutschen und Bayerischen Städtetag nachdrücklich dafür ein, dass die Städte und Gemeinden mit ausreichend Mitteln ausgestattet werden, um ihre vielfältigen Aufgaben vor Ort vornehmen zu können. Nur so kann Vertrauen zurückgewonnen und gestärkt werden. Ich stehe, werde mich weiterhin zuverlässig mit ganzer Kraft für eine positive Entwicklung unserer Stadt einsetzen“, so Ilg abschließend.

Landratskandidat Markus Gleißenberg stellte seine Vorstellungen für die Weiterentwicklung des Landkreises Nürnberger Land vor und erläuterte, mit welchen Schwerpunkten er den Landkreis als Landrat zukunftsfähig gestalten möchte.

Ein zentraler Programmpunkt des Abends war die Vorstellung der CSU-Liste zur Stadtratswahl am 8. März 2026. Zweiter Bürgermeister Peter Uschalt und Fraktionsvorsitzender Götz Reichel präsentierten das engagierte Team von 24 Kandidatinnen und Kandidaten. Die Liste spiegelt die gesamte Stadtgesellschaft wider: vom 22-jährigen Studenten über Handwerker, Einzelhändler, Angestellte und Akademiker bis hin zu einem Landtagsabgeordneten, einem Offizier sowie erfolgreichen, lebenserfahrenen Unternehmern. Alle Kandidatinnen und Kandidaten sind in Hersbruck fest verwurzelt und hervorragend vernetzt.

„Wir sind die verlässliche und gut vernetzte politische Kraft – auch mit direktem Draht in den Landtag und den Bundestag durch unsere direkt gewählten Abgeordneten“, betonte Peter Uschalt. Ziel sei es, den städtischen Haushalt weiter zu konsolidieren und Hersbruck verlässlich und am Machbaren orientiert weiterzuentwickeln. Weitere Schwerpunkte seien die Stärkung des Ehrenamts, eine moderne und gut ausgestattete Blaulichtfamilie, die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung, die kontinuierliche Sanierung der Ortsstraßen sowie der Bau des neuen Schulzentrums mit Neuordnung der Happurger Straße und des Plärrers.

Als Hausherr nahm Alexander Fackelmann die aktuelle politische Situation aus Sicht eines Unternehmers in den Blick. Er schilderte eindrücklich die Herausforderungen durch geplante Änderungen bei Erbschaft- und Unternehmenssteuern, die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Gewinnung qualifizierter Fachkräfte sowie die Notwendigkeit, Leistungsanreize zu stärken, um das Bruttoinlandsprodukt nachhaltig zu erhöhen.

Michaela Kaniber, MdL, Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, setzte in ihrer Rede klare politische Akzente. Sie bezeichnete die Ablehnung des Mercosur-Abkommens als wirtschaftlichen Fehler und betonte, dass ohne eine erfolgreiche Wirtschaft kein Wohlstand möglich sei. Mit Blick auf Versorgungssicherheit erinnerte sie daran, dass frühere Generationen genau wussten, wie man Lebensmittel haltbar macht und richtig einlagert: „Der richtige Vorrat im entscheidenden Moment kann wie eine warme Decke sein, wenn draußen der Wind weht.“ Innere und äußere Sicherheit sowie die Fähigkeit, die eigene Bevölkerung in Bayern und Deutschland selbst ernähren zu können, seien zentrale Standortfaktoren. Abhängigkeiten von außen dürften nicht weiter wachsen.

Mit einem persönlichen Appell wandte sich die Ministerin an die 24 Kandidatinnen und Kandidaten der CSU Hersbruck: Es sei ihr ein Herzensanliegen, danke zu sagen für die Bereitschaft, Verantwortung für die Kommunalpolitik übernehmen zu wollen um und sich für das Gemeinwohl einzusetzen. „Hier stehen 24 Menschen mit Herz, Überzeugung und dem festen Willen, für ihre Heimatstadt etwas zu bewegen. Wer kandidiert, investiert Zeit, Kraft, und Freizeit für unsere Gesellschaft. Das verdient Respekt, denn dies ist keine Selbstverständlichkeit“. Sie ermutigte alle, ihren Weg konsequent zu gehen und klar Profil zu zeigen – für ihre Heimatstadt Hersbruck.

Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel dankte Staatsministerin Kaniber für ihr Kommen und ihre klaren Worte. Die Ministerin wiederum würdigte ausdrücklich die eindrucksvolle Rede von Alexander Fackelmann.

Mit dem Eintrag von Staatsministerin Michaela Kaniber in das Goldene Buch der Stadt Hersbruck – gemeinsam mit den beiden Bürgermeistern Robert Ilg und Peter Uschalt, MdL Norbert Dünkel, Fraktionsvorsitzenden Götz Reichel und der Vorsitzenden der Frauen-Union Elaine Schmidt – ging der offizielle Teil des Abends in den geselligen Austausch über. Bei feinen Weinen, den Bieren der Bürgerbräu und fränkischen Schmankerln der Landmetzgerei Loos nahm sich die Ministerin noch lange Zeit für persönliche Gespräche mit den Gästen.

Bild © CSU-in-Hersbruck

Von links nach rechts: Norbert Dünkel, MdL, die beiden Bürgermeister Robert Ilg und Peter Uschalt, Staatsministerin Michaela Kaniber, MdL, Fraktionsvorsitzender Götz Reichel, FU-Vorsitzende Elaine Schmidt und Stadtrat Uwe Holzinger.