Besuch bei den Feuerwehren Hersbruck und Altensittenbach

Wertschätzung für Ehrenamt und Investitionen in die Sicherheit

Die CSU in Hersbruck hat im Rahmen ihrer Feuerwehr-Tour die örtlichen Wehren besucht und sich dabei ausführlich über aktuelle Projekte, Einsatzlagen und Herausforderungen informiert. Erster Stopp war die Baustelle anlässlich des Erweiterungsbaus der Freiwilligen Feuerwehr Altensittenbach, wo Peter Uschalt und Götz Reichel die zahlreich anwesenden Mitglieder sowie Gäste begrüßten. Unter ihnen der gemeinsame Bürgermeisterkandidat Robert Ilg, die FU-Vorsitzende Elaine Schmidt, MdL Norbert Dünkel, die Feuerwehrkommandanten Armin Steinbauer, Stefan Loos und Andreas Weber sowie viele Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus allen vier Ortsteilwehren.

Neubau der Fahrzeughalle: Moderne Infrastruktur für eine schlagkräftige Wehr

Bei der Besichtigung stellte die Altensittenbacher Feuerwehr die Eckdaten des laufenden Bauprojekts vor: Neubau einer nach DIN-Standards geplanten Halle mit drei Stellplätzen und angrenzenden Nebenräumen, Torhöhe: 4,5 Meter, Hallenfläche: 215 m², Holzbauweise mit Brettsperrholzwänden, Holzbindern und Holzfaserdämmplatten. Energiekonzept: Eine moderne Luftwärmepumpe ersetzt die bisherige Gasversorgung.

Der Altbau bleibt erhalten, im Erdgeschoss entstehen modernisierte Umkleidebereiche und sanitäre Anlagen – künftig getrennt von der neu gebauten Fahrzeughalle. Der Baubeginn war am 20. März 2025, das Richtfest im Juli; die Fertigstellung soll im Sommer 2026 erfolgen. Als beauftragte Planer stellten die Architekten Norbert Thiel und Uwe Holzinger die Eckdaten des Baus vor. Als Ehrenkreisbrandrat. bzw. Ehrenkommandant verfügen beide über vielfältiges Praxiswissen für die Gestaltung eines solchen Baus. Die Feuerwehr erbringt dabei etliches an Eigenleistungen, darunter Abbruch- und Rückbauarbeiten sowie Maler- und die Renovierungsarbeiten im ersten Obergeschoss.

Die Altensittenbacher Wehr zählt 83 Aktive, 23 Jugendliche und etwa 25 Kinder in der Kinderfeuerwehr. Im Jahr 2025 wurden bereits knapp 60 Einsätze absolviert. Bürgermeisterkandidat Robert Ilg dankte allen Einsatzkräften ausdrücklich für ihre Bereitschaft, sich rund um die Uhr für die Sicherheit der Stadtgesellschaft einzusetzen.

Fachlicher Austausch bei der Stützpunktwehr Hersbruck

Im Anschluss verlegte die Besuchergruppe zur Stützpunktwehr nach Hersbruck. Kommandant Armin Steinbauer führte durch das Gerätehaus und präsentierte die umfangreiche Einsatzflotte – vom Einsatzleitwagen über verschiedene Rüstwagen bis hin zur Drehleiter. Die Hersbrucker Wehr verfügt derzeit über 109 Aktive und hat in 2025 insgesamt 282 Einsätze bewältigt. Insgesamt leisten in den vier Ortsteilfeuerwehren rund 220 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden ihren Dienst.

Anerkennung für professionellen Einsatz beim Altstadtbrand

Zum Abschluss dankte Peter Uschalt allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement und hob den professionellen Einsatz beim Brand in der Nacht zum 16. November in der Hersbrucker Altstadt hervor: „Hier habt ihr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was ihr könnt. Durch Schnelligkeit, Effizienz und durch eine klar strukturierte Einsatzführung habt ihr einen Großbrand in der ensemblegeschützten Altstadt verhindert. Jeder Cent und Euro in unsere Feuerwehren ist ein gut investierter Betrag in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger.“ Der Besuch endete mit einem intensiven Austausch zwischen den Feuerwehrkameraden und den Stadtratskandidatinnen und -kandidaten im Floriansstüberl.