Hersbruck erleben – Das Kinderkompetenzzentrum

„Hersbruck erleben“ zu Gast im Kinderkompetenzzentrum: „Maximale Förderung für unsere Kinder

Im Rahmen der CSU-Veranstaltungsreihe „Hersbruck erleben“ fand ein gut besuchter Termin im Kinderkompetenzzentrum Hersbruck statt. Peter Uschalt und Götz Reichel begrüßten zahlreiche interessierte Mitglieder und Gäste. Unter ihnen waren auch der Erste Bürgermeister der Stadt Hersbruck, Robert Ilg, der ASB-Geschäftsführer Timo Städtler sowie Carina Weber, Geschäftsführerin der ASB-Wunderkinder, die ihren Sitz im Peter Uschalt erinnerte daran, dass das Kinderkompetenzzentrum inzwischen seit zehn Jahren besteht. Neben Hort und Mensa beherbergt das Gebäude auch zusätzliche Schulräume sowie die neue Turnhalle, die GERU-Halle. Aufgrund des großen Bedarfs seien die Räumlichkeiten bereits einmal erweitert worden.

ASB-Geschäftsführer Timo Städtler hob hervor, dass im Kinderkompetenzzentrum Toleranz „von 0 bis 100“ gelebt werde. Soziales Miteinander funktioniere nur gemeinsam, und der politische Wille für diese Einrichtung sei in Hersbruck direkt spürbar, dies spiegelt sich auch in dem besonderen Vertrauensverhältnis mit den Verantwortlichen der Stadt Hersbruck wider. Auch dies sei ein Grund für den ASB, sich hier noch mehr zu engagieren. Gleichzeitig betonte er die gute und offene Zusammenarbeit mit anderen Trägern wie dem BRK. Mit dessen Geschäftsführer Markus Deyhle, der unter den Teilnehmern war, verbinde ihn mittlerweile eine echte Freundschaft.

Der Hort biete aktuell Platz für 122 Kinder. Der damalige Mut zur Entscheidung habe sich bewährt: Inzwischen gebe es eine Warteliste, wodurch vielen Familien die Teilhabe am Erwerbsleben ermöglicht werde. Grundlage des Erfolgs seien ausgewogene pädagogische Konzepte. Der Hort steht aktuell unter dem Thema „Theaterwelten“. Ziel ist es, Vielfalt zu fördern und Kindern die Chance zu geben, sich zu Persönlichkeiten mit eigener Meinung zu entwickeln und diese kultiviert zu äußern. Dies betrifft gleichermaßen Sprache, Kommunikation, kognitive Entwicklung sowie soziale Kompetenzen. Carina Weber stellte die vielfältigen Angebote im Hort vor: einen Kreativbereich zum „Austoben“, eine Werkbank für die Arbeit mit Holz, einen Theaterbereich mit Bühne und Laufsteg sowie Stationen zum Malen, Gestalten und Musizieren. Daneben gibt es selbstverständlich auch Rückzugsmöglichkeiten – zum Erledigen der Hausaufgaben, zum Lesen oder einfach zum Nichtstun.

Bürgermeister Robert Ilg betonte die Bedeutung des ASB als starken und verlässlichen Partner der Stadt Hersbruck. Täglich werden über 300 Schülerinnen und Schüler in der Mensa mit einem warmen Mittagessen versorgt. Das Angebot sei gut etabliert und beinhalte unter anderem einen wöchentlichen Wunschtag.

Abschließend erläuterten die vom Schulverband beauftragten Architekten Norbert Thiel und Uwe Holzinger die jüngsten Erweiterungsmaßnahmen. Das Vorhaben wurde als reiner Holzbau vollständig barrierefrei umgesetzt. Entstanden sind neun neue Klassenzimmer mit Nebenräumen, Toiletten sowie eine Aula mit Lernwerkstatt. Sämtliche Planungen erfolgten in enger Abstimmung mit der Schulleitung und dem angewandten pädagogischen Konzept. Dadurch sind kleine Lerngruppen problemlos möglich. Die lichtdurchfluteten Räume verfügen zudem über eine begleitende Lüftung. Dank der Holzständerbauweise kann bei sich verändernden Bedarfen mit vergleichsweise geringem Aufwand flexibel reagiert werden.

Der Besuch im Kinderkompetenzzentrum zeigte eindrucksvoll, wie in Hersbruck moderne Bildungs- und Betreuungsangebote, pädagogische Qualität und nachhaltige Bauweise erfolgreich zusammengeführt werden.